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Wie sich das veränderte Konsumverhalten der Deutschen auf das Abfallvorkommen von Einwegverpackungen und -geschirr auswirkt

22.07.2020 17:55

Eine Studie der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) aus dem Jahr 2018 hat ergeben, dass wir Deutschen knapp 350.000 Tonnen Abfall durch to-go Verpackungen und Einweggeschirr produzieren. Dieser Wert ist stetig steigend was erkennbar wird, wenn man eine ähnliche Studie aus dem Jahr 1996, welche das Jahr 1994 untersucht, hinzuzieht. Die Untersuchungen haben weiter ergeben, dass innerhalb von knapp 17 Jahren der Verbrauch von to-go Verpackungen und Einweggeschirr für den Sofortverzehr um mehr als 77.000 Tonnen gestiegen ist. 

Hierbei auffällig:

  •    Verbrauch von Menü- und Snackboxen um mehr als 96.000 Tonnen gestiegen
  •    Verbrauch von Bechern für Heißgetränke wie Tee oder Kaffee um circa 24.000 Tonnen gestiegen
  •    Starker Fall beim Gebrauch von Beuteln, Zuschnitte und Einschläge, welcher sich um knapp 68.000 Tonnen verringert hat
  •    Verbrauch von Naturmaterialien und Aluminium hat sich vervielfacht
  •    Papier-Pappe-Karton (PPK) Verbrauch stieg um 34.000 Tonnen
  •    Kunststoff Verbrauch stieg um mehr als 30.000 Tonnen

Zudem ist anzumerken, dass der Verbrauch von Kunststoff deutlich stärker anstieg (+98%) als der von PPK, welcher lediglich um knapp 58% anstieg. Ebenfalls stieg der Verbrauch von Biopolymeren an, jedoch stellen diese immer noch einen schwindend geringen Anteil in Serviceverpackungen dar. Bei Biopolymeren gilt zu unterscheiden zwischen biobasierten Kunststoffen und biologisch abbaubaren Kunststoffen. Die Gründe für den geringen Anteil von Biopolymeren sind darauf zurückzuführen, dass der Preis für Produkte aus Biopolymeren im Durschnitt deutlich höher liegt als bei vergleichbare Produkte aus anderen Materialien. Zusätzlich sind die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland nicht wirklich kompatibel und es gibt keinen geregelten Entsorgungsweg für diese Art von Produkten. Zurzeit können Produkte aus Biopolymeren nur für die energetische Verwertung von MVAs oder als Sekundärbrennstoff aus MBAs verwendet werden. Vergleichsweise in anderen Ländern wie z.B. Italien ist der Biopolymeranteil in Produkten deutlich höher, dadurch dass diese Länder eine an Biopolymer angepasste Entsorgungsinfrastruktur besitzen. Neben den Biopolymerprodukten gibt es auch einen regelrechten Anstieg was die Naturmaterialien betrifft wie z.B. Zuckerrohr, Palmblätter, Bambus oder auch Weizenkleie.

Dieser Trend führten zur einer 8,5-fachen Steigerung der Nutzung dieser Naturmaterialien im Vergleich zu dem Jahr 1994. Die fortlaufende Tendenz weg von den Plastikprodukten in der EU kommt diesem Trend entgegen. Generell sind diese Art von Produkten wesentlich teurer als solche aus PPK oder Kunststoff, jedoch kann man davon ausgehen, dass sich der Boom weiter halten wird. Dies liegt unter anderem auch daran, dass die Verbraucher hier bereit sind höhere Kosten für mehr umweltfreundlichere Produkte in Kauf zu nehmen.

Das sind doch erstmal gute Neuigkeiten, oder? Jedoch soll uns dies nicht vom eigentlichen Problem ablenken, denn der rapide Anstieg vom Verbrauch von to-go Verpackungen und Einweggeschirr ist auch darauf zurückzuführen, dass sich das Konsumverhalten der Deutschen in den letzten 17 Jahren signifikant geändert hat. 56% der Verpackungsabfälle stammen von Systemgastronomie (inkl. Fast Food) und Imbissen und sonstiger Gastronomie.

Nur warum ist das so? Ein Grund dafür ist, dass der Außer-Haus-Konsum konsequent steigt und damit eben auch die Nutzung von Verpackungen für den Sofortverzehr. Convenience stellt sich in den Vordergrund und dadurch werden Lieferdienste auch immer erfolgreicher. Zusätzlich sank der Anteil von Personen, die mittags zuhause essen drastisch im Vergleich zu den Vorjahren. Dies liegt zum Beispiel an den unregelmäßigen Arbeitszeiten und dem Anstieg der Erwerbstätigenquote, der Ein-Personen-Haushalte und der Zahl der Studierenden. Studenten essen häufig auswärts, sei es in der Kantine oder beim lokalen McDonalds. Aber auch der Trend des Online-Bestellens ermöglicht uns Deutschen eine bequeme Methode ganz einfach an unser Essen ranzukommen und oftmals ist dies nicht viel teurer als selbst zu kochen. Zusätzlich sind wir mittlerweile soweit, dass wir so gut wie alle möglichen verschiedenen Küchen bestellen können und wenn wir mal keine Lust auf Pizza haben, greifen wir einfach zu Alternativen wie Sushi, Acai Bowls oder Burger. So wie es aussieht wird der Trend der Online Bestellungen weiter steigen und somit auch der Verbrauch von Verpackungen und Einweggeschirr.

Quellen:

https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/abfall-und-recycling/25294.html

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