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5 Dinge, die Du nicht im Papiermüll entsorgen darfst!

RUUGA GmbH
2021-12-10 16:11:00 / Allgemeines
5 Dinge, die Du nicht im Papiermüll entsorgen darfst! -

Altpapier ist ein wertvoller Rohstoff. Verpackungen, die aus Altpapier hergestellt werden, benötigen bei der Herstellung rund 40 Prozent weniger Energie und 50 Prozent weniger Wasser als solche aus neuem Papier. Zudem werden 98 Prozent weniger Holz benötigt. Damit das Altpapier richtig recycelt werden kann, gilt es, einige Regeln zu beachten. Wir verraten Dir, welche Dinge im Papiermüll nichts zu suchen haben. 

1. Kassenbons  

Kassenzettel bestehen meist aus Thermopapier, einem Spezialpapier, das Farbentwickler enthält, die unter Temperatureinwirkung in einer chemischen Reaktion die Schwarzfärbung des Papiers auslösen.  Im größten Teil sind diese Chemikalien mittlerweile EU-weit als „besonders besorgniserregende Stoffe“ identifiziert worden, sowohl für den Bereich der menschlichen Gesundheit als auch der Umwelt. Das Umweltbundesamt empfiehlt deshalb aus Vorsorgegründen, alle Thermopapiere im Restmüll zu entsorgen, damit die kritischen Inhaltsstoffe sich nicht im Altpapier verteilen und anschließend über Recyclingprodukte wie Verpackungen zurück zum Verbraucher und in die Umwelt gelangen. 


  

2. Küchentücher 

Für viele dürfte diese Nachricht eine Überraschung sein, aber Küchenpapier und Servietten sollte man ebenfalls nicht im Altpapier entsorgen. Das liegt in diesem Fall zum einen an den kurzen Fasern, die die Wiederverwertung erschweren, an der Verschmutzung, die das Küchenpapier bei der Benutzung erfährt und an der nassfesten Ausrüstung, die die Auflösung des Papiers erheblich verzögert. Die drei Merkmale machen Küchenpapier und Servietten nicht für das Papierrecycling geeignet. Sie sind deshalb für den Restmüll gedacht ist, weil es nicht umweltfreundlich wiederverwertet werden kann. Gleiches gilt für Servietten, stark verschmutzte oder sich auflösende Pappe. 


3. Backpapier 

Backpapier wird nicht nur durch Fett und Backrückstände verschmutzt, es besitzt zudem noch eine spezielle Beschichtung, die verhindert, dass das Backwerk an Blech festklebt. Aufgrund der Beschichtung kann sich dieses nicht in Wasser lösen, deshalb sollte Backpapier im Restmüll entsorgt werden. Dasselbe gilt auch für Butterbrotpapier. 
 

4. Getränkekartons 

Getränkekartons – die etwa mit Milch, Sahne oder Säften befüllt werden – sind Verbundverpackungen, die aus mehreren Kunststoffschichten, Aluminium und Papier bestehen. Aus dem Grund gilt: Getränkekartons sind ein Fall für den Gelben Sack bzw. die Gelbe Tonne. Was sich noch weiter herumsprechen sollte – die Umwelthilfe zumindest bemängelt, dass mehr als ein Drittel der Getränkekartons fälschlicherweise im Papiermüll, im Restmüll oder gar in der Umwelt entsorgt werden. 
 

5. Pizzakartons  

Bei Pizzakartons handelt es sich meist um Kartonagen. Diese kann man zwar grundsätzlich im Altpapier entsorgen, aber nur wenn sie nicht verschmutzt sind. In Pizzakartons befinden sich jedoch häufig Speisereste wie Tomatensoße oder Käse. Dadurch können die Kartons nicht recycelt werden und gehören somit in den Restmüll und nicht zum Altpapier. Wurde der Karton beim Transport nicht beschmutzt und hat lediglich ein paar Ölflecken abbekommen, kannst Du ihn auch im Altpapier entsorgen. 
 

Weitere Dinge, die definitiv nicht zum Altpapier gehören: 

  • Aufkleber 
  • beschmutzte Brottüten 
  • Fotos 
  • Verpackungen von Lebensmitteln 
  • Geschenkpapier 
  • Haftnotizen 
     

Quellen: 

https://www.umweltbundesamt.de/daten/ressourcen-abfall/verwertung-entsorgung-ausgewaehlter-abfallarten/altpapier#mogliche-schadstoffanreicherung-im-papier 

https://www.umweltbundesamt.de/themen/kassenbons-gehoeren-nicht-ins-altpapier 
 
 


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