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EU-weites Verbot auf Einwegplastik bis 2021

22.07.2020 17:49

Das europäische Parlament hat einen revolutionären Schritt gegen einer der größten Verschmutzungen des modernen Zeitalters eingeleitet. Mit einer überwältigen Mehrheit, von 571 zu 53 Stimmen und 34 Enthaltungen, hat das Parlament für ein Verbot auf Einwegplastik bis 2021 gestimmt. Zu diesen gehören Waren, wie Plastikverpackungen, Strohhalme, Einwegteller und -besteck. Das Hauptmotiv hinter diesem Verbot soll es sein, den Müll in unseren Meeren stark zu verringern und generell die Anstrengungen in diesem Bereich anzuführen.

So gut sich das auch anhört ist es noch etwas zu früh um sich zu freuen, da das Europäische Parlament noch Verhandlungen mit den Regierungsministern der einzelnen Mitgliedsstaaten führen muss, bevor das Gesetz in Kraft treten kann.

Der Rat erwartet, dass eine Entscheidung um den 16. Dezember herum gefällt wird.

Frédérique Ries, ein belgisches Mitglied des Parlaments, hat in einer Pressemitteilung erklärt, dass diese Maßnahme essenziell sei, um die Meeresumwelt zu schützen. Außerdem können so die in Europa durch Plastik verursachten Umweltschäden, welche auf ungefähr 22 Milliarden Euro bis 2030 geschätzt wurden, reduziert werden. Die geplante Durchsetzung soll auf 2021 datiert sein.

Jedoch wird der Nutzen von Einwegplastik, für die keine passende Alternative gefunden werden kann, weiterhin toleriert. Mit eingeschlossen sind Gastroverpackungen, Verpackungen für Früchte und Gemüse, und andere mit Lebensmitteln, wie Soßen oder Eis, verbundene Behälter. Dennoch soll laut einem bestandenen Gesetz deren Nutzung bis 2025 um mindestens 25% verringert werden.

Dieselbe Maßnahme soll unter anderem auch für eine Verringerung im Bereich von Fischereibedarf sorgen, solche sind zum Beispiel Angelschnüre und Plastikschnüre. Diese machen einen Großteil des in den Meeren vorhandenen Plastikmülls aus. Dieser braucht bis zu 600 Jahre um dort abgebaut zu werden.

Zusätzlich werden durch Tabakwaren, vor allem Zigarettenstummeln, verursachte Verschmutzungen in Wasserwegen angepeilt und versucht zu reduzieren. Oft enthalten Zigarettenfilter große Mengen an Plastik, welche bis 2025 um 50% verringert werden sollen und bis 2030 um 80%.

Derselbe Teil dieses Gesetztes ruft Mitgliedsstaaten dazu auf zu versichern, dass ein Minimum von 50% der verlorenen oder zurückgelassenen kunststoffbasierten Fischereiausrüstungen wieder eingesammelt und zu mindestens 15% wiederverwertet werden müssen. Nicht nur Mitgliedsstaaten, sondern auch Firmen im Bereich Fischerei und Tabakindustrie werden durch diese Maßnahmen immer mehr zur Verantwortlichkeit gezogen. Genannte Unternehmen werden die Kosten der Entsorgung ihrer Produkte zukünftig tragen müssen.

Das Europäische Parlament wird sich auch mit dem Problem von Plastikflaschen beschäftigen. Das Ziel wird sein mindestens 90% der recyclebaren Flaschen bis 2025 zu recyclen.
Diese Maßnahmen sind die neuesten Entwicklungen, die durch die global wachsende Nachfrage nach Eindämmung der plastikinduzierten Verschmutzung, eingeführt wurden. Laut aktuellen Studien kann 80% des Meeresmülls auf Plastik zurückgeführt werden. Die EU ist nicht das einzige Gesetzgebungsorgan, das eine aktive Haltung zu diesem Thema verfolgt. Auch die United Nation (UN) hat eine Bewegung hervorgebracht die Plastikmüll, im spezifischen Strohhalme beseitigen soll. Diese Bewegung ist weit verbreitet in den USA und anderen entwickelten Nationen und wird von großen Firmen unterstützt. So hat zum Beispiel Starbucks angegeben, dass sie bis 2020 Plastikhalme weltweit beseitigen werden und Marriott International erklärt dasselbe zu tun bis Sommer 2019.

Die Vereinigten Königreiche nehmen auch Haltung ein. Es wurde zwar bisher kein Gesetz durchgesetzt, aber die Labour-MdEP (Labour-Abgeordneten des Europäischen Parlaments) ruft die Regierung dazu auf ein Gesetz einzuführen, welche dem ähnelt das von der EU nach UK’s Brexit vorgeschlagen wurde. Mit mehr als 700.000 weggeschmissenen und unsachgemäß entsorgten Plastikflaschen über ganz UK, steht diese davor eine Müllhalde für Einwegplastik zu werden, sofern kein ähnliches Gesetz eingeführt wird.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die EU mit ihren vorgeschlagenen Gesetzen eine Führungsrolle beim Angehen des wachsenden Plastikverschmutzungsproblems einnimmt. Jedoch wird alles was gerade geschieht nicht genug sein solange nicht jeder Mitgliedsstaat und jeder Globale Player der Lebensmittelindustrie am selben Strang ziehen. Nichtsdestotrotz sind wir ziemlich zuversichtlich, dass wir endlich Schritte in die richtige Richtung einleiten.

Quellen:

https://www.theguardian.com/environment/2018/oct/24/european-parliament-approves-ban-on-single-use-plastics-uk-eu-brexit
https://www.npr.org/2018/10/26/660843753/european-parliament-approves-ban-on-single-use-plastics
http://fortune.com/2018/10/24/eu-ban-single-use-plastic-pollution/
https://www.forbes.com/sites/robinandrews/2018/10/25/the-european-union-just-voted-to-ban-single-use-plastics-by-2021/#723bd4014b4e
http://www.swedbrand-group.com/blog/eu-ban-single-use-plastics-2021

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